Cluster · Wasser
85 Meter tief. Seit 2010. Solar seit 2013.
Der Brunnen in Wandela war unser erstes Projekt. Er versorgt heute eine ganze Region mit sauberem Wasser — zwei feste Mitarbeiter halten die Anlage in Betrieb. Eine Maismühle gehört inzwischen mit dazu.
Der erste Brunnen
2010 wurde in Wandela bei einer 85-Meter-Bohrung erstmals Wasser erschlossen. Den Auftrag erhielt die einheimische Firma Gaimo Konstruktions aus Arusha — rund 360 km Anfahrt für die Maschinen. Im Preis enthalten waren Vermessung, Bohrarbeiten, PVC-Rohre, zwei 5.000-Liter-Tanks, ein kleines Haus für die Aufsicht, ein Dieselgenerator und die Pumpe selbst.
Vom Diesel zur Sonne
Anfangs förderte ein Dieselgenerator das Wasser an die Oberfläche. Seit 2013 läuft die Anlage komplett solar — die Pumpe ist gesponsert. Das Wasser wird in die Speichertanks gepumpt und steht der Dorfgemeinschaft jederzeit zur Entnahme zur Verfügung.
Wer den Brunnen betreut
Zwei bezahlte Mitarbeiter kümmern sich um den reibungslosen Betrieb der Solaranlage: Wartung, Sauberkeit des Geländes, Unterstützung beim Wasserholen, Aufsicht. Sie betreiben auch die angeschlossene Maismühle — ein wertvoller Beitrag zur täglichen Versorgung der Dorfgemeinschaft, die ihren Mais zu Mehl mahlen lassen kann.
Für die Mitarbeiter wurde ein kleines Diensthaus errichtet, das gleichzeitig die technische Steuerung der Solarpumpe beherbergt. So ist jederzeit gewährleistet, dass der Gesamtablauf zuverlässig funktioniert.
Was wir gelernt haben
Solche Anlagen funktionieren dort dauerhaft, wo es lokale Verantwortung gibt — bezahlte Mitarbeiter, deren Arbeit anerkannt wird. Im Vergleich zu Anlagen ohne festen Betrieb hat sich diese Konstellation als deutlich haltbarer erwiesen. Wir setzen das Modell seither auch in anderen Projekten ein.
Galerie
Vom Bohrer zum Trinkwasser





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