Cluster · Lebensgrundlagen
Ein Haus, das mit dem Verein wächst.
Gisamoda Gidumbanda Maishara investierte 1998 sein Preisgeld als Marathonläufer, um Schülerinnen eine Wohnmöglichkeit in Bassotu zu geben. El Niño zerstörte das Haus. Es wurde wieder aufgebaut. Seither ist es mit dem Verein zusammen gewachsen — heute lebt darin Personal aus Schule und Pflege, im Innenhof steht ein 10.000-Liter-Regenwassertank.
Wie das Projekt begann
Gisamoda war Elite-Marathonläufer. Was er bei Wettkämpfen in Europa und Amerika gewann, floss in den Bau seines ersten Hauses in Bassotu — und in Schülerinnen, die sonst täglich lange Schulwege auf sich genommen hätten oder die Schule ganz hätten lassen müssen.
Wenige Jahre später machte El Niño dieses erste Haus unbewohnbar. 2006 ermöglichte eine Spende der TSG Maxdorf den Wiederaufbau — an einem neuen Bauplatz, mit den Steinen des alten Hauses. Erst klein. Drei Wohnräume. Dann Stück für Stück erweitert.
Wer dort heute wohnt
Über die Jahre kamen organisatorische Lehren dazu: Die gemischte Belegung durch Schülerinnen und Erwachsene war auf Dauer schwierig zu beaufsichtigen. Heute wird nur noch an Lehrkräfte und Krankenschwestern vermietet — also an Menschen, die in der Region eine wichtige Funktion erfüllen und für die eine bezahlbare Wohnung im Umfeld ihrer Arbeit ein Bleibgrund ist. Drei Zimmer stehen als Gästezimmer für Besucher:innen und Volontär:innen zur Verfügung.
Was im Haus außerdem stattfindet
Im Haus befindet sich das Vereinsbüro unseres Partnervereins Dabavita NGO. Eine Schneiderwerkstatt, in der junge Frauen arbeiten, die über Spenden von Vision Tansania ausgebildet wurden, ist ebenfalls angeschlossen. So wird das Haus zum Knotenpunkt mehrerer Projekte gleichzeitig.
Meilensteine
- 1998 — Gisamoda Gidumbanda baut mit seinem Preisgeld aus Marathon-Wettkämpfen ein erstes Haus für Schülerinnen aus dem Umland.
- ~2001 — Der Wirbelsturm El Niño macht das Haus unbewohnbar.
- 2006 — Eine Spende der TSG Maxdorf ermöglicht den Wiederaufbau an einem neuen Bauplatz — die Steine des alten Hauses werden transportiert und wiederverwendet.
- 2017 — Nach mehreren Erweiterungen umfasst das Haus 12 Schlafräume, einen Aufenthaltsraum, eine Küche, ortsübliche Toiletten und Duschräume.
- 2023 — Zentrale Wasserversorgung wird angeschlossen. Der 10.000-Liter-Regenwassertank im Innenhof ergänzt sie.
- heute — Aus organisatorischen Gründen wird nur noch an Lehrkräfte und Krankenschwestern vermietet. Drei Zimmer stehen als Gästezimmer zur Verfügung.
Galerie
Das Haus im Wandel

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Verwendungszweck: „Wohnhaus Bassotu". So fließt Ihre Spende in Unterhalt, kleinere Reparaturen und in die Strukturen, die das Haus zum Mittelpunkt mehrerer Projekte machen.